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ENTWICKLUNG DER DURCHSCHNITTLICHEN IMMOBILIENPREISE PRO QUADRATMETER IN DEN SPANISCHEN KÜSTENREGIONEN

ENTWICKLUNG DER DURCHSCHNITTLICHEN IMMOBILIENPREISE PRO QUADRATMETER IN DEN SPANISCHEN KÜSTENREGIONEN
20 Apr

Im Jahr 2007, unmittelbar vor der Finanzkrise, befand sich der spanische Immobilienmarkt auf seinem absoluten Höchststand.

An der Costa del Sol (Provinz Málaga) lagen die Durchschnittspreise für Bestandsimmobilien bei etwa 2.800 € bis 3.500 € pro m², während Neubauprojekte, besonders in Premiumzonen wie Marbella, bereits Niveaus von 3.500 € bis 4.500 € pro m² erreichten. Die Costa Blanca (Provinz Alicante/Valencia) verzeichnete etwas niedrigere, aber dennoch starke Preise um 2.200 € bis 2.800 € pro m² für Bestandsimmobilien und zirka 2.800 € bis 3.500 € pro m² für Neubauten. In der Costa Cálida (Murcia), traditionell die erschwinglichste Region, lagen die Preise bei etwa 1.800 € bis 2.400 € pro m² für Bestandsimmobilien und 2.200 € bis 2.800 € pro m² für Neubauten.

Nach der Krise erlebte der Markt eine scharfe Korrektur. Im Jahr 2011, mitten in der Nachspielzeit, waren die Preise erheblich gesunken. An der Costa del Sol fielen Bestandsimmobilien auf durchschnittlich 1.800 € bis 2.300 € pro m², Neubauten lagen bei etwa 2.200 € bis 2.800 € pro m². Die Costa Blanca sank in Richtung 1.300 € bis 1.700 € pro m² für Bestandsimmobilien und etwa 1.700 € bis 2.200 € pro m² für Neubauten. Die Costa Cálida erlebte den stärksten Preisdruck mit Durchschnittswerten um 1.000 € bis 1.400 € pro m² für Bestandsimmobilien und zirka 1.300 € bis 1.800 € pro m² für Neubauten.

Im Jahr 2019 hatte die Erholung deutlich eingesetzt, doch der Markt lag noch unter dem Niveau von 2007. Die Costa Blanca verzeichnete beispielsweise im Schnitt etwa 1.550 € pro m², was repräsentativ für vergleichbare Küstenregionen ist. In diesem Zeitraum lagen die Preise an der Costa del Sol bei etwa 2.400 € bis 3.000 € pro m² für Bestandsimmobilien und 3.000 € bis 3.800 € pro m² für Neubauten. Die Costa Blanca bewegte sich um 1.500 € bis 2.000 € pro m² (Bestand) und 2.000 € bis 2.600 € pro m² (Neubau). Die Costa Cálida blieb mit 1.200 € bis 1.600 € pro m² für Bestandsimmobilien und 1.600 € bis 2.200 € pro m² für Neubauten am zugänglichsten.

Ab 2020 beschleunigte sich der Markt erneut stark, unter anderem durch internationale Nachfrage und begrenzten Neubau. Im Jahr 2025 sehen wir Rekordpreise. In der Provinz Málaga beträgt der Durchschnittspreis für Bestandsimmobilien etwa 3.842 € pro m², während der allgemeine Durchschnitt für die Costa del Sol bei rund 5.130 € pro m² liegt, wobei Neubauten oft noch höher liegen. An der Costa Blanca liegt der Durchschnitt im Jahr 2025 bei etwa 2.091 € pro m², Neubauten liegen meist über 2.400 € pro m². Die Costa Cálida bleibt mit durchschnittlich 1.400 € bis 1.900 € pro m² für Bestandsimmobilien und zirka 1.800 € bis 2.300 € pro m² für Neubauten wettbewerbsfähig.

Im Jahr 2026 setzt sich dieser Trend weiter fort. In Top-Lagen an der Costa del Sol (wie Marbella und Umgebung) liegen die Preise mittlerweile zwischen 5.500 € und 10.000 € pro m², was den Durchschnitt der Region weiter nach oben zieht. Die Costa Blanca steigt weiter in Richtung durchschnittlich 2.200 € bis 2.600 € pro m², während sich die Costa Cálida zu 1.600 € bis 2.200 € pro m² für Bestandsimmobilien entwickelt, wobei Neubauten systematisch teurer sind.

Aus dieser Entwicklung geht sehr deutlich hervor, dass der spanische Immobilienmarkt, insbesondere in den Küstenregionen, einen ausgeprägten zyklischen Charakter hat, aber gleichzeitig ein starkes langfristiges strukturelles Wachstum aufweist. Nach der Korrektur von 2008–2014 hat sich der Markt nicht nur erholt, sondern in vielen Regionen sogar neue Höchststände erreicht.


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