WELCHE NATIONALITÄTEN INVESTIEREN IN IMMOBILIEN IN SPANIEN?
Welche Nationalitäten kaufen Immobilien in Spanien?
Die spanische Sonne übt weiterhin eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf internationale Immobilienkäufer aus, die mittlerweile für fast einhunderttausend Transaktionen verantwortlich sind. Aus den neuesten Daten des spanischen Katasters geht hervor, dass es deutliche Unterschiede gibt, was die verschiedenen Nationalitäten bereit sind, für ihren Platz an der Sonne zu bezahlen.
Während der durchschnittliche Hauspreis in Spanien im Jahr 2025 auf 2.354 Euro pro Quadratmeter stieg, was einem Zuwachs von über neun Prozent entspricht, liegen die von Ausländern gezahlten Beträge oft weit darüber. An der Spitze der großzügigen Investoren stehen die Amerikaner, die mit durchschnittlich 3.465 Euro pro Quadratmeter den Ton angeben. Dicht darauf folgen die Schweizer und die Schweden, die beide die Marke von 3.400 Euro überschreiten. Auch die Norweger und die Deutschen greifen tief in die Tasche, mit Durchschnittswerten von über 3.200 Euro. Obwohl die Briten nach wie vor die größte Gruppe ausländischer Käufer bilden, erweisen sie sich als deutlich preisbewusster; sie zahlen im Durchschnitt 2.480 Euro pro Quadratmeter.
Die niederländischen und belgischen Käufer befinden sich im gehobenen Mittelfeld und ihre Ausgaben unterscheiden sich kaum. Ein Niederländer zahlt im Durchschnitt 2.574 Euro pro Quadratmeter, während ein belgischer Käufer mit 2.568 Euro fast das Gleiche ausgibt. Damit investieren sie deutlich mehr als der spanische Landesdurchschnitt und lassen die Franzosen, Iren und Italiener hinter sich.
Am anderen Ende des Spektrums finden wir Käufer aus Marokko und Rumänien, die mit 747 bzw. 1.325 Euro pro Quadratmeter zu wesentlich niedrigeren Beträgen einsteigen.
Was die Standorte betrifft, bleibt die Region Valencia der absolute Favorit, mit der Provinz Alicante als unangefochtenem Zentrum, in dem nicht weniger als vierzig Prozent aller Auslandsverkäufe getätigt werden. Auch Andalusien, allen voran die Provinz Málaga, und Katalonien sind weiterhin ungeheuer beliebt. Zudem ziehen die Region Madrid, die Balearen und die Kanarischen Inseln großes internationales Interesse auf sich. Die Kombination aus günstigem Klima und hoher Lebensqualität hält die Nachfrage hoch, wenngleich Experten warnen, dass diese anhaltende Beliebtheit in den Touristenhochburgen in naher Zukunft zu weiteren Preissteigerungen führen könnte.